Warum wir uns mit der Deutschen Bahn über Handwerk und Haltung austauschen
Bei Stommel Haus bauen wir Unikate. Jedes Haus ist anders, zugeschnitten auf die Menschen, die darin leben werden. Damit das reibungslos funktioniert und am Ende die Qualität stimmt, braucht es im Hintergrund extrem verlässliche Prozesse. Wir nennen das „Lernende Organisation“. Das bedeutet im Kern: Wir ruhen uns nicht auf dem Status quo aus, sondern suchen jeden Tag nach dem kleinen Detail, das wir noch besser machen können.
Diese Haltung ist es, die uns mit der DB Bahnbau Gruppe verbindet und die zu einer spannenden Partnerschaft auf Augenhöhe geführt hat.
Einblicke in die Stommel-DNA
Normalerweise finden diese Begegnungen bei uns in Neunkirchen-Seelscheid statt. Führungskräfte der Bahn kommen zu sogenannten „Lernreisen“ in unser Werk, um zu sehen, wie wir Lean Management in der Praxis leben – also wie wir Verschwendung vermeiden und Abläufe so gestalten, dass sie für den Mitarbeiter und das Ergebnis Sinn ergeben.
Diesmal folgte Stephan der Einladung nach Dresden, um dort gemeinsam mit Annika Fricker von der BBG einen Workshop zu gestalten. Vor der Geschäftsführung, darunter Markus Egerer, und zahlreichen Mitarbeitern ging es nicht um theoretische Konzepte, sondern um ganz praktische Erfahrungen aus unserem Alltag.
Die Kernfrage war simpel: Wie schaffen wir eine Kultur, in der Fehler offen angesprochen werden, damit wir sie sofort abstellen können?
Was hat das mit Ihrem Hausbau zu tun?
Vielleicht fragen Sie sich als interessierter Bauherr: „Schön, dass die sich austauschen, aber was habe ich davon?“
Die Antwort liegt in der Sicherheit Ihres Bauprojekts. Ein Haus zu bauen, ist ein komplexes Vorhaben mit tausenden von Einzelteilen und Handgriffen. Wenn ein Unternehmen – so wie wir – regelmäßig seine Arbeitsweise hinterfragt und sogar von großen Industriepartnern als Impulsgeber für Struktur und Organisation geschätzt wird, bedeutet das für Sie:
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Verlässlichkeit: Wir überlassen nichts dem Zufall. Unsere Prozesse sind so durchdacht, dass wir Termine und Zusagen einhalten können.
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Fehlerkultur zu Ihren Gunsten: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Entscheidend ist aber, dass Fehler nicht vertuscht, sondern sofort korrigiert werden und das System so verbessert wird, dass der Fehler nicht noch einmal passiert. Genau darüber hat Stephan in Dresden gesprochen.
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Fokus auf das Wesentliche: Wenn wir im Hintergrund „Verschwendung“ (wie unnötige Wartezeiten oder Sucherei) vermeiden, fließt unsere gesamte Energie und Handwerkskunst in das, was zählt: Ihr Haus.
Ein Fazit aus Dresden
Der Tag in Dresden war geprägt von großer Gastfreundschaft und einem ehrlichen, fachlichen Austausch. Es hat uns gezeigt, dass die Größe eines Unternehmens keine Rolle spielt, wenn die Einstellung stimmt. Ob an einer ICE-Trasse gearbeitet wird oder an einem Familienstammsitz aus Holz: Am Ende zählen Präzision, ein gutes Miteinander und der Wille, gute Arbeit zu leisten.
Wir nehmen aus diesem Austausch wieder frische Impulse mit nach Neunkirchen-Seelscheid – damit wir auch morgen wieder ein kleines Stückchen besser bauen als heute.
Stephans persönlicher Rückblick auf LinkedIn