Helm auf, Zukunft an: Wenn kleine Füße auf große Träume treffen
Raus aus dem Provisorium, rein ins Erlebnis
Seit 2021 sind die Kinder und das Team der Kita Eulenbusch in einem Provisorium untergebracht. Das funktioniert, aber ein echtes „Zuhause“ fühlt sich anders an. Ein echtes Zuhause riecht nach Holz. Es atmet.
Als der Bus vorfuhr, war die Aufregung greifbar. Zusammen mit Kita-Leiterin Kathrin Bellinghausen und ihrem Team stiegen die Kinder aus – und staunten. Vor ihnen ragte nicht einfach ein Rohbau auf, sondern eine Hülle aus massivem Holz, die ab Mitte 2026 ihr neuer Ort zum Lachen, Lernen und Wachsen sein wird.
Sicherheit trifft Neugier
Sicherheit geht vor – das gilt bei Stommel Haus immer, aber doppelt, wenn so junger Besuch kommt. Dank großzügiger Sponsoren konnten alle Kinder mit passenden Bauhelmen ausgestattet werden. Ein Bild für die Götter: Eine Gruppe kleiner „Baumeister“, die stolz ihre Helme tragen und von unserem Team, inklusive Ralf und Kerstin Stommel sowie Bauleiter Patric Rötzel, empfangen wurden.
Auch der neue Bürgermeister von Neunkirchen-Seelscheid, Guido Vierkötter, ließ es sich nicht nehmen, diesen Moment zu begleiten. Seine Worte brachten auf den Punkt, was wir als Familienunternehmen ebenfalls fühlen: „Mit diesem Neubau investieren wir direkt in die Zukunft.“
Ein Haus zum Anfassen
Was uns bei diesem Besuch besonders berührt hat, war die Unmittelbarkeit der Kinder. Sie fragen nicht nach Energieeffizienzklassen (auch wenn das Gebäude diese natürlich erfüllt). Sie fassen die Wände an. Sie riechen das Holz. Sie rennen durch die noch leeren Räume und füllen sie in ihrer Fantasie schon mit Leben.
Kerstin Stommel nahm sich die Zeit, den Kindern zu erklären, was hier passiert. Warum das Holz so gut riecht und warum Wände hier nicht kalt und grau, sondern warm und lebendig sind. Es ist dieser Moment der „Pädagogik durch Architektur“: Wenn Kinder spüren, dass sie von natürlichen Materialien umgeben sind, prägt das ihr Verhältnis zur Umwelt.
Der Endspurt beginnt
Rund 3.800 m² Fläche warten darauf, erobert zu werden. Träger der Einrichtung ist der lernen fördern Kreisverband Rhein-Sieg e.V., dessen Geschäftsführer Robert Wagner ebenfalls sichtlich zufrieden den Fortschritt begutachtete.
Für unser Team vor Ort – von der Projektleitung durch Barbara Fischer-Clark bis zu jedem einzelnen Handwerker – war dieser Besuch ein Motivationsschub. Es ist eine Sache, einen Plan umzusetzen. Es ist eine andere, in die Gesichter derer zu blicken, die diesen Raum bald mit Leben füllen werden.
Wir bauen hier nicht nur eine Kita. Wir bauen einen Schutzraum, eine Abenteuerburg, einen Lernort. Ein Haus wie ein Baum – stark, verwurzelt und bereit, Generationen zu tragen.
Wir danken der Gemeinde, dem Trägerverein und vor allem den Kindern für diesen wunderbaren Vormittag. Wir sehen uns zur Einweihung!
Planen Sie ebenfalls einen Kindergarten oder eine soziale Einrichtung? Bildung braucht ein gesundes Klima. Erfahren Sie, warum Massivholz die beste Hülle für die nächste Generation ist und wie wir Kommunen und Träger beim Bauen unterstützen.